| Das Heidelberger Institut für GeoRessourcen verfügt über ein breites Spektrum an Kompetenz in den verschiedensten Teilbereichen der Geologie, angefangen mit klassischer Faziesanalyse über numerische Simulation bis hin zu Analytik. |
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Basiskurse • Karbonatsedimentologie Karbonatsedimente werden wesentlich durch biogene und palökologische Prozesse beinflusst. Ihre Komponenten erlauben daher wie bei keinem anderem Sedimenttyp eine detaillierte Rekonstruktion fossiler Ablagerungsbedingungen. Die Zusammensetzung von Karbonatsedimenten und ihre Diagenese geben wichtige Hinweise auf die Entwicklung von Sedimentbecken in der Zeit zwischen Ablagerung und tiefer Versenkung oder Exhumierung. Ungefähr 30-40% aller global explorierten Kohlenwasserstoffe stammen aus Karbonatsedimenten. Wichtige Erzlagerstätten und Grundwasser-Reservoirs sind ebenfalls an Karbonatsedimente gebunden. Wesentliche Inhalte: »Grundlagen der Karbonatsedimentation »Komponenten und Grundmasse »Anorganische und organische Komponenten »Diagenese und Dolomitisierung »Diagenese-Milieus »Karbonatgesteinsansprache »Faziestypen und -modelle »Einführung in die Sequenz-/Zyklostratigraphie karbonatischer Ablagerungsräume »Dauer: 5 Tage • Siliziklastische Systeme Klastische Sedimente werden wesentlich von Verwitterungsprozessen, klimatischen Faktoren und dem geologischen Aufbau der Liefergebiete beeinflusst. Das Spektrum der detritischen Komponenten dokumentiert die Weite des Sedimenttransports, die Subsidenz/Anhebungsgeschichte der Liefergebiete und deren Lithologie sowie die plattentektonische Entwicklung des gesamten Sedimentbeckens. Sedimentstrukturen und -texturen stellen Indikatoren für Ablagerunsgprozesse und -räume sowie diagenetische Prozesse wieder. Ungefähr 60-70% aller global explorierten Kohlenwasserstoffe treten in Sandsteinen auf. Wesentliche Inhalte: »Physikalische Parameter klastischer Gesteine »Grundlegende Eigenschaften von Flüssigkeiten »Gravitative Massentransporte »Konglomerate und Brekzien »Sandsteine »Silt- und Tonsteine »Diagenese, Schwerminerale und Provenanzanalyse »Sedimentstrukturen »terrigen-detritische Faziesbereiche »Dauer: 5 Tage Fortgeschrittenenkurse • Sequenzstratigraphie & Beckensimulation Sequenzstratigraphische Konzepte bilden die Grundlage genetischer Modelle zur Entwicklung von Ablagerungsräumen und Sedimentbecken. Sie basieren grundlegend auf den Parametern Subsidenz des Untergrundes, absoluter Meeresspiegel und Volumen des Sedimenteintrags bzw. der Sedimentproduktion. Im Gegensatz zu konventionellen sedimentologischen Modellen beruhen sie primär auf großdimensionalen Geometrien und Schichtterminationen. Wesentliche Inhalte: »Grundlagen und Konzepte der Sequenzstratigraphie »Methoden der Sequenzstratigraphie: Aufschlussdaten, Seismik und Bohrlochmesssungen »Sequenzstratigraphie und Tektonik: Riftbecken, passiven Kontinentalrändern und Vorlandbecken »Grundlagen und Konzepte der stratigraphischen Simulation Managementtraining • Entscheidungsmanagement, Risikomanagement Das eigene Potenzial für “gute” Entscheidungen stärken: Im Mittelpunkt stehen Übungen zu Entscheidungstechniken, die individuell oder in Gruppen angewandt werden können und zu besseren Entscheidungen führen. Grundlage für diese Übungen ist praxisorientiertes Wissen über physiologische und psychologische Effekte bei Denken/Problemlösen, die spannend vermittelt werden. Zusätzlich ist die Reflexion der eigener Denkstrategien und Entscheidungsfehler wichtiger Baustein des Trainings. Wesentliche Inhalte: »Kriterien “guter” Entscheidungen »Problemarten und komplexe Entscheidungssituationen »“Hardware” Gehirn und physiologische Bedingungen für Entscheidungen »“Software” Denken und Problemlösen aus psychologischer Sicht -Vernetztes Denken: Umgang mit Komplexität und Wahrscheinlichkeit -Informationsverarbeitung: Heuristiken und Wahrnehmungsfilter -Entscheidungsfindungsprozess -Direktive vs. partizipative Entscheidungsfindung »Typische Fallen und in Entscheidungssituationen -Risikobewertung, z.B. Vernachlässigung der Basisrate/base rate fallacy -Denkfehler, z.B. Rückschaufehler/hindsight bias -Entscheidungsfehler, z.B. Rahmung-Effekt/framing-effect -Kommunikation von Entscheidungen, z.B. tell no sell decisions »Warnsignale und Techniken der Entscheidungsfindung -Risikoanalyse und Problemlösung -Individuelle und Team-Entscheidung -Entscheidungsfindung unter Stress -Exkurs: Kreativität
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Portfolio des HIGR |
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Portfolio des HIGR (englische Version) |
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© 2005 Heidelberger Institut für GeoRessourcen info@geokompetenz.org |
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